Größer, schöner, besser: Das neue Bücherwurmloch liegt jetzt bei Wordpress unter buecherwurmloch.wordpress.com. Sorry wegen der Umständ’ zwecks Favoriten und RSS-Feed, aber es wird der einzige Umzug bleiben, versprochen! Ich freu mich auch im neuen, bebilderten Bücherwurmloch auf Kommentare, Empfehlungen und Diskussionsbeiträge! CU, Mariki
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Kommet und lasset euch zählen!
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Wie es aussieht, kann ich es nicht ertragen, wirklich nur die Bücher ab 2009 zu rezensieren und all die fein säuberlich in meinem Büchlein aufgelisteten Schmankerln zu ignorieren. Ich bringe es nicht übers Herz! Wär ja auch zu schade drum. Deshalb habe ich mich zu einem Kompromiss mit mir selbst entschlossen und werde die Bücher der Jahre 2004 bis 2008 in der jeweiligen Kategorie aufzählen. Zu einigen fällt mir sicher noch ein ungemein schlauer Kommentar ein. Und alle werden mit ihrer subjektiven Punktezahl versehen sein.
Die Tipps oder Do-not-touch-Empfehlungen sind in diesen Fällen also nicht unbedingt mit schlagkräftigen Argumenten untermauert, ich klatsche meine Meinung eher unreflektiert hin. Vielleicht kann sie aber trotzdem als Entscheidunskriterium beim Bücherkauf oder -nichtkauf dienen. Oder zur Unterhaltung. Oder dazu, den Kopf zu schütteln und sich zu denken: Hat die eigentlich nichts Besseres zu tun? Nö.
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Da wäre noch die Sache mit den Punkten: Vor einigen Jahren habe ich mir - aus purem Spaß am Bewerten – ein Punktesystem für die Bücher, die ich esse, ausgedacht. Es gibt zwar nicht 12 Punkte wie beim Grandprix, aber immerhin 5 goldene Sternchen zu erreichen. Geschieht aber nur selten. Was natürlich nicht an mir liegt, sondern an der Grottigkeit der Literatur.
Die Bewertung schlüsselt sich so auf: Jeweils einen Punkt gibt es für die Ausgefeiltheit der Sprache, die Zeichnung der Charaktere, die Originalität der Geschichte, die Stimmigkeit der Ereignisse und – tataaa – das Ende. Schon klar, dass ein Buch auch mit einem solchen System nicht objektiv bewertbar ist. Das weiß ich. Und egal ist es mir auch, hehe. Ich bin der Juror meiner eigenen Castingshow!
Somit erklären sich auch die Kategorien hier im Blog: Mittelmäßig, schlecht, grottenschlecht, gut, besser, hervorragend. Dazu kommen noch die Working Titles, also Bücher, die ich für verschiedene Verlage begutachte. Vorausgesetzt, sie sind erwähnenswert genug. Da muss ich dann nämlich nur den Text hier rüberkopieren. Ach, wie schön einfach das Leben manchmal sein kann!
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Das Lesen beherrsche ich schon seit einiger Zeit. Und praktisch genauso lange beherrscht es mich. Die wilden Buchstaben haben mich als Kind gezwungen, unter der Bettdecke mit einer Taschenlampe zu lesen (ich bin ein wandelndes Klischee!) und als endlich mal einer gemerkt hat, dass ich vielleicht eine Brille brauche, hatte ich schon zwei Dioptrien. Ich war also so gut wie blind. Aber durch nichts aufzuhalten. Ich konnte nicht mehr ohne Bücher leben. Und ich zahlte einen denkbar hohen Preis dafür: eine extrem große, extrem pinke Brille mit einer kleinen Masche oben drauf.
Mein kleines Büchlein mit den Leselisten habe ich seit 2004. Nach einem Streit mit meinem Italienischprofessor, der behauptete, der Durchschnittsösterreicher lese im Jahr weniger als ein Buch, habe ich angefangen, meinen Bücherverschleiß zu dokumentieren. In jenem Jahr waren es 81 Bücher, die durch meinen Magen gegangen sind. Das hat den Italienischprofessor allerdings auch nicht beeindruckt. Sein Kommentar: Aaah, ma tu non sei un’austriaca normale. Vielen Dank auch.
Das alles gehört aber der Vergangenheit an. Hier werde ich nur über Bücher schreiben, die ich ab dem 1. 1. 2009 lese. Ich will ja immer topaktuell bleiben. (In Wahrheit kann ich mich an all die alten Bücher einfach nicht gut genug erinnern. Mir bleiben nur einige wenige Highlights im Gedächtnis, der Rest wird umgehend wieder ausgeschieden.) Und sollte mein Italienischprofessor das hier lesen: Tu però sei un italiano tipico! Ha.
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Ich blogge, also bin ich: Wer heutzutage etwas mitzuteilen hat – oder auch nicht -, der tut das öffentlich in einem Blog. Ich reihe mich ein in die Liste derer, die denken, sie seien wichtig und interessant genug, um gelesen zu werden. Was mitzuteilen hab ich auch: meine Meinung. Und zwar über Bücher. Was sonst beschäftigt mich so sehr wie die Literatur? Nichts!
Deshalb gibt es hier ab sofort regelmäßig Neuigkeiten aus meinem Bücherwurmloch, in dem ich sitze und Tag für Tag Buchstaben, Sätze und Seiten verschlinge. Ich gehe dabei extrem selektiv vor und bewerte absolut subjektiv. Gut ist nur, was mir gefällt. Und was schlecht ist, wird raufgerülpst und wieder ausgespuckt – aber mit schlagkräftigen Argumenten. Das Schöne daran: Dieser Blog gibt mir die Möglichkeit, mehr Menschen zu erreichen – und meinen guten Geschmack zu verbreiten. Es ist aber auch erlaubt, zu diskutieren. Im Bücherwurmloch ist noch viel Platz für Kommentare und andere subjektive Empfindsamkeiten.
Da es so schön heißt: Lesen ist für den Kopf, was Gymnastik für den Körper ist, geh ich jetzt mal Sport machen. Die erste Rezension gibt’s dann morgen. Oder übermorgen? Ich muss erst mein Buch fertig lesen.
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